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Auktionskataloge von Sotheby’s und Christie’s, die Freddie Mercury 1991 konsultierte, mit Originaldokumenten und Rechnungen.

Geschichten aus der Sammlung

Die letzten Einkäufe: Freddie Mercury, Auktionskataloge und Weihnachtsgeschenke

Zwölf Auktionskataloge, die Freddie Mercury 1991 konsultierte, mit Notizen, Geboten und Originalrechnungen auf seinen Namen.

Bis in seine letzten Tage in Garden Lodge bewahrte Freddie Mercury seine Liebe zur Kunst, zu Antiquitäten und zur persönlichen Auswahl von Objekten. Diese Auswahl von zwölf Auktionskatalogen erzählt genau davon: Freddie nicht als ferne Ikone, sondern als aufmerksamen und neugierigen Sammler, der weiterhin Freude an der Suche hatte.

Die Kataloge enthalten Notizen zu gewünschten Objekten, Preisen und den späteren Originalrechnungen, die auf seinen Namen ausgestellt wurden. Es sind Kaufdokumente, aber auch biografische Spuren: Sie zeigen Geschmack, Wünsche und Entscheidungen, die in einem äußerst empfindlichen Moment seines Lebens getroffen wurden.

Der bewegendste Teil betrifft die Weihnachtsgeschenke, die er für die Menschen auswählte, die ihm besonders nahe standen. Nach der mit diesen Materialien überlieferten Geschichte wurden einige Pakete am 25. Dezember 1991 zugestellt, einen Monat nach Freddies Tod. Unter den Notizen befindet sich auch ein Hinweis auf ein “Gift for Roger”, ein letzter Gedanke für Roger Taylor.

Diese Kataloge verwandeln das Sammeln in etwas Tieferes. Sie sprechen nicht nur von Kunst oder Antiquitäten, sondern von Aufmerksamkeit, Zuneigung und Großzügigkeit. Sie gehören zu den intimsten Zeugnissen des privaten Freddie: eines Menschen, der selbst in seinem verletzlichsten Moment weiter an andere dachte.

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